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Herr
Michael Schimana

Pflegeberater

T: 0621 / 58790-276
F: 0621 / 58790-280 

Richard-Dehmel-Str. 2
67061 Ludwigshafen

 

Frau
Andrea Gauglitz

Pflegeberaterin

T: 0621 / 58790-282
F: 0621 / 58790-280

Richard-Dehmel-Str. 2
67061 Ludwigshafen


Petra Mustermann 

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8 bis 13 Uhr.

Pflegestufen

Einstufung unterhalb der Pflegestufe 1 (Pflegestufe 0)

Foto: Im Beratungsgespräch mit Pflegekraft
Foto: A. Zelck / DRK

Personen, die weniger als 46 Minuten Grundpfelge am Tag benötigen und deren Alltagskompetenz eingeschränkt ist, erhalten Pflegesachleistungen der Pflegekasse.

Pflegestufe 1 (Erheblich Pflegebedürftige)

Personen, die bei der Grundpflege mindestens einmal täglich der Hilfe bedürfen (wenigstens zwei pflegerische Verrichtungen aus den Bereichen Körperpflege, Ernährung oder Mobilität) und zusätzlich mehrfach pro Woche Hilfen bei der Hauswirtschaft benötigen, werden in die Pflegestufe I eingeordnet.
Zeitaufwand für den Hilfebedarf: Durchschnittlich mindestens 90 Minuten pro Tag, wobei der Aufwand für pflegerische Verrichtungen mehr als 45 Minuten betragen muss.

Pflegestufe 2 (Schwer-Pflegebedürftige)

Ältere Dame bei der Haarpflege
Foto: A. Zelck / DRK

Personen, die bei der Grundpflege mindestens dreimal täglich zu verschiedenen Tageszeiten der Hilfe bedürfen und zusätzlich mehrfach pro Woche Hilfe bei der Hauswirtschaft benötigen, werden in die Pflegestufe II eingeordnet.

Zeitaufwand für den Hilfebedarf: Durchschnittlich mindestens 3 Stunden pro Tag, wobei der Aufwand für pflegerische Verrichtungen mit 2 Stunden pro Tag eindeutig überwiegen muss.

Pflegestufe 3 (Schwerst-Pflegebedürftige)

Personen, die bei der Grundpflege rund um die Uhr, auch nachts der Hilfe bedürfen und zusätzlich mehrfach pro Woche Hilfe bei der Hauswirtschaft benötigen, werden in die Pflegestufe III eingeordnet. Zeitaufwand für den Hilfebedarf: Durchschnittlich mindestens 5 Stunden pro Tag, wobei der Aufwand für pflegerische Verrichtungen mit 4 Stunden pro Tag eindeutig überwiegen muss.

Die Hilfe für die ambulante Pflege auf der Grundlage des Kranken- und Pflegeversicherungsrechts besteht aus:

  • Körperpflege (u.a. Waschen, Duschen, Zahnpflege, Rasieren, Blasen- und Darmentleerung)
  • Ernährung (das mundgerechte Zubereiten und/ oder die Aufnahme der Nahrung)
  • Mobilität (u.a. Aufstehen/Zubettgehen, Be- und Entkleiden, Gehen, Stehen und das Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung)
  • Haushalt (u.a. Einkaufen, Kochen, Spülen, Wäschewaschen und Wohnungsreinigung)
Sympathischer Herr vor dem DRK Symbol
Foto: A. Zelck / DRK

Übersicht der Leistungen nach Pflegestufen: 

Pflegesachleistungen

Stufe 0

Stufe I

Stufe II

Stufe III

Ohne eingeschränkte Alltagskompetenz

 

  450 €

1.100 €

1.550 €

Mit eingeschränkter Alltagskompetenz

  225 €

  665 €

1.250 €

1.550 €

Pflegegeldleistungen

Stufe 0

Stufe I

Stufe II

Stufe III

Ohne eingeschränkte Alltagskompetenz

 

  235 €

   440 €

   700 €

Mit eingeschränkter Alltagskompetenz

  120 €

  305 €

   525 €

   700 €

Sachleistungen bei Stationärer Pflege

             

Stufe I

Stufe II

Stufe III

 

1.023 €

1.279 €

1.550 €

Stand: 09/2013

 

Die Pflegeversicherung  bietet  neben oben genannten Leistungen  auch noch weitere Möglichkeiten der Entlastung an:

Ab Bewilligung der Pflegestufe besteht ein Anrecht auf Kurzzeitpflege in einem Pflegeheim  für jährlich bis zu vier Wochen. Die Pflegekasse übernimmt dafür Kosten von maximal  1.550 Euro pro Jahr. Allerdings übernimmt sie in keinem Fall die Hotelkosten, die in der Regel ca. 40 % des Aufenthalts betragen. Nachdem der/die Pflegebedürftige sechs Monate eingestuft ist, hat er/sie  ein Anrecht auf Verhinderungspflege, auch dafür steht ein jährlicher  Betrag von 1.550 Euro zur Verfügung. Die Verhinderungspflege kann durch Angehörige, Freunde, Bekannte oder die Mitarbeiter eines Pflegedienstes  als stundenweise Entlastung abgerechnet  werden. Die Leistungen müssen bei der Pflegekasse beantragt werden.

Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz erhalten in allen Pflegestufen zusätzlich 100 oder 200 Euro monatlich und können sich von anerkannten Diensten stundenweise Betreuung einkaufen. Für wohnfeldverbessernde  Umbaumaßnahmen  können Sie von der Pflegekasse auf Antrag bis zu 2.557 Euro je Maßnahme beantragen. Für zum Verbrauch bestimmte Hilfsmittel zahlt die Pflegekasse auf Antrag 31 Euro monatlich,ebenso erhalten Sie pflegeerleichternde Pflegehilfsmittel über die Pflegekasse soweit diese nicht von einem anderen Kostenträger übernommen werden. Sollten Sie  Pflege, Hauswirtschaft  oder andere notwendige Hilfen nicht aus eigener  Kraft  finanzieren können so übernimmt  das Sozialamt auf Antrag unter Vorlage der jeweiligen Bescheide die Kosten der Unterstützung.

 

 

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